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Velofahrer: André H., André F., Dani, Fritz, Koni, Niggi, Pascal, Peter G., René
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Unser fliegender Reporter! |
| 1. Tag |
Basel - Stein - Frick - Bözberg - Brugg - Hausen - Birrhard - Mellingen - Bremgarten - Ottenbach - Mettmenstetten - Rossau - Blickensdorf - Baar - Unterägeri,
109 km.
PG Mit sorgenvoller Miene studierten alle Teilnehmer der 3-Tagestour täglich den Wetterkanal für das kommende Wochenende. Mit Unterstützung des ältesten Schweizers des »Föhns« konnte es für uns nur gut ausgehen, wie der heutige Tag zeigte. Um 08:00h trudelten die Teilnehmer und Begleiter im Coop Restaurant Bäumlihof ein. Zur Hetze gab es keinen Anlass, waren die Strassen vom nächtlichen Regen doch noch klatsch nass.
So gegen 08:30 war der Tross doch nicht mehr zu halten und der Start wurde vollzogen. Auf bekannter Route steuerten wir den Fuss des Bözberges an. Nach Tenue Erleichterung wurde dieser 1. Pass in Angriff genommen. In Mellingen warteten schon die Spaghetti auf uns Radler, daher wurde dieses Teilstück zügig abgefahren.
Frisch gestärkt fuhren wir auf der geografisch rechten Reussseite über Bremgarten - Ottenbach nach Baar. Dank des Föhns waren die Alpen zum Greifen nah. Es liegt in der Natur der Sache, dass der Aufstieg zum Etappenziel Unterägeri zu einem Ausscheidungsrennen am Berg ausartete. Jedoch lohnte sich diese Anstrengung, lockte doch das komfortable Seminarhotel direkt am Ägerisee.
Schnitt: 25.4 km/h.
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| 2. Tag |
Unterägeri - Alosen - Raten - Biberbrugg - Einsiedeln - Etzelpass - Pfäffikon - Lachen - Galgenen - Siebnen - Sattelegg - Willerzell - Unteriberg - Oberiberg - Ibergeregg -Schwyz - Sattel- Unterägeri. 103 km
PG. Ausgeruht und mehr oder weniger ausgeschlafen, traf man sich am reichhaltigen Zmorgebuffet. Jeder konnte nach Lust und Laune seine Energiespeicher aufladen. Der Start zur 2. Etappe wurde auf 09:00 Uhr festgelegt, was auch alle prompt befolgten. Nach Auskunft unseres »Wetterschmöckers« Fritz wird uns dank Föhnunterstützung eine trockene Fahrt bevorstehen. Die kurze Einrollstrecke nach Oberägeri signalisierte unserem Körper, was heute geleistet werden muss. Die 1.Steigung hinauf zum Raten wurde dazu benutzt, die »Motoren« voll auf Touren zu bringen. Manch Einer wurde im 2. Aufstieg zum Etzelpass von der 20%igen Rampe überrascht und suchte mit Mühe seine kleinsten Gänge. Die Abfahrt zum Zürichsee liess uns erahnen, wie viele Höhenmeter uns heute noch erwarten. Dank starkem Rückenwind befanden wir uns rasch am Fusse der 3. Steigung, der Sattelegg. An diesem steilen Aufstieg wurden die persönlichen Konditionsmängel schonungslos aufgedeckt. Vor der zügigen Abfahrt hinunter zum Sihlsee konnte man sich im Restaurant individuell verpflegen. Erneut half uns starker Rückenwind nach Unteriberg, ohne grossen Kraftaufwand, an den Fuss der 4. Steigung zu gelangen. Der von den Organisatoren als Horrorsteigung angekündigte Aufstieg zur Ibergeregg entpuppte sich als angenehme Bergfahrt. Leider wurden wir auf der Ibergeregg von Nebel empfangen, was uns sofort auf die herausforderungsreiche Abfahrt hinunter nach Schwyz verwies. Die Schlusssteigung nach Sattel und Unterägeri liess den noch vorhandenen Kräften freien Lauf.
Schnitt: 20.8 km/h.
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| 3. Tag |
Unterägeri - Zug - Sins - Wohlen - Möriken - Veltheim - Staffelegg - Frick - Bad Säckingen - Flugplatz Herten - Basel, ca 123 km. So war es geplant, doch es kam anders.
PG. Nachdem die ganze Nacht der Regen auf die Fensterbank prasselte, stand bei den meisten Teilnehmern der Entschluss fest, die Möglichkeit des Begleitbusses zu nutzen und die Heimfahrt per Bus zu absolvieren. Trotz immer noch starkem Regen entschlossen sich die Unentwegten: Niggi, Fritz und Pascale, die Schlussetappe auf dem Fahrrad zu absolvieren. Nachdem sich alle nochmals am ausgezeichneten Zmorgenbuffet richtig verpflegten, wurde gepackt und je nach Entschluss verladen oder die Regenhäute montiert. Nun galt es endgültig Abschied von unserer komfortablen Unterkunft, dem Seminarhotel in Unterägeri zu nehmen. Unterwegs beschlich doch einigen Bus- / Autofahrer das schlechte Gewissen, unsere 3 Helden ihrem Schicksal zu überlassen. Die kurze Diskussion wurde (einseitig) beendet mit dem Entschluss, dass es sich bei den 3 um erfahrene Radler handelt, die sicher keiner Hilfe bedürfen. So wie das Schicksal es will, wurden wir im Baselbiet von herrlichem Sonnenschein empfangen und Wehmut kam auf, konnten wir unsere dritte Etappe nicht nach Plan absolvieren.
Jedenfalls gehört schon wieder eine interessante 3-Tages Tour der Vergangenheit an.
Unsere 3 Helden fuhren noch einmal 112 km, Schnitt 26.9 km/h.
Die Teilnehmer danken ganz herzlich unseren Organisatoren René und Koni, so wie den treuen Begleitern Peter M., Wolfgang und Matthias.
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