VC PALOMA KLEINBASEL:
25. bis 27. August: zurück / back
3-Tagestour 2006 ins Badische.

Teilnehmerliste:

Velofahrer: André F., André H., Dani, Erwin, Fritz, Niggi, Pascal, Peter G., Peter L., Peter M., René und Werner.
Begleiter: Wolfgang
keine Bilder vorhanden
1. Tag Basel - Baden Baden mit der Bahn. Danach auf Nebenstrassen über die Höhen des Nordschwarzwaldes bis in die Gegend von Freudenstadt.
Etwa 90 km.
2. Tag Weiter via Elztal, Gutach an Kaiserstuhl.
Ca. 120 km.
3. Tag Auf weitgehend unbekannten Wegen geht die Fahrt weiter durchs Elsass wieder nach Basel.
Ca. 120 km.
Berichte:
Der 1. Tag. PM. Eigentlich hätten wir uns für das 25-jährige Vereinsjubiläum nur Sonnenschein gewünscht, aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Aber der Reihe nach:

Die Organisatoren bestellten uns auf Freitag, 07.20 Uhr zum Bad. Bahnhof zur Besammlung und alle kamen. Wolfgang mit dem Begleitfahrzeug traf ebenfalls ein und so wurde als erstes das Gepäck verladen. Anschliessend tippelten wir mit den Rennrädern zum Bahnsteig wo kurze Zeit später unser Zug nach Offenburg eintraf. Wir verstauten unsere Velo's und um 07.48 fuhr der Regional-Express bei schönem Wetter los. Es war eine kurzweilige Fahrt, es wurde viel diskutiert und man hatte Zeit, von früheren Rundfahrten zu schwärmen. Immer wieder schauten wir besorgt zum Fenster hinaus und mussten feststellen, dass sich der Himmel immer mehr verdunkelte. In Offenburg mussten wir umsteigen und der Zug nach Baden-Baden fuhr um 10.00 Uhr mit uns, noch frohgelaunten Pedaleuren weiter. Jetzt zeigten sich Regentropfen an den Bahnfenstern und es wurde fast wieder Nacht. Als wir gegen 10.30 in Baden-Baden ankamen regnete es nicht nur sehr stark, nein es war auch kalt, für diese Jahreszeit viel zu kalt. Schon in der Bahn entschieden sich einige, bei dieser Nässe und Kälte nicht aufs Rad zu steigen. Zur Enttäuschung der Organisatoren, sie leisteten in den Wochen vor der Tour Grosses und wollten uns die Schönheiten des Nordschwarzwaldes zeigen, entschlossen sich gesamthaft 5 Radler für die Fahrt zum ersten Etappenort, Dornstetten, der Bahn treu zu bleiben. Also starteten 7 harte Kerle kurz nach 11 Uhr mit den Rennern zur Regenfahrt über die Schwarzwaldhöhen in Richtung Dornstetten. Die anderen 5 organisierten die Bahnfahrt und genossen einen geruhsamen Tag mit der Bahn, welche sie durch unbekannte Täler und Schluchten ans Ziel brachte. Die durchnässten Strampler stiessen kurz nach 17 Uhr ebenfalls zu uns in Gasthof Engel. Frau Frei, die Chefin und «Mädchen» für alles war besorgt, dass es uns an nichts fehlte und kochte uns einen feinen Znacht. Zur Feier des 25-jährigen Bestehens wurden die Getränke zum Nachtessen vom Verein übernommen.

Der 2. Tag. PM. Bei wunderschönem Wetter waren wir alle um 08.00 am Frühstückstisch und
genossen ein herrliches Morgenessen. Kurz nach neun Uhr verliessen wir dann das historische Kleinstädtchen mit seinen vielen Fachwerkbauten und machten uns auf den Weg in Richtung Freudenstadt. Dort erwartete uns dann das erste, grössere Hindernis. Der 4 km lange Aufstieg, mit fast durchgehend 18% Steigung, zeigte schon gleich zu Beginn der Etappe, wer richtig trainiert an diese Rundfahrt kam. Weil die Sonne unser ständiger Begleiter war, machte das Warten der Schnellsten auf die Nachzügler kein Bauchweh! Die Fahrt hinunter via Klösterle nach Wolfach wurde rasant gemeistert. Hier konnten dann die schwereren Brocken so richtig Tempo machen. Trotzdem wäre es falsch gewesen immer nur aufs Vorderrad zu schauen, durchquerten wir doch eine wunderschöne Gegend. Unten im Tal musste dann der Weg gesucht werden, doch nach einigen wenigen Irrwegen fanden wir, oder unsere Organisatoren die richtige Strasse wieder problemlos. Nach einem kurzem Mittagshalt stiessen wir kurz vor Emmendingen auf einen einheimischen Rennfahrer, welcher uns auf verschlungen Nebenstrassen den etwas geänderten Weg zum Etappenziel zeigte.
Im schönem Hotel Winzerstube in Vogtsburg-Oberrotweil waren wir anschliessend sehr gut aufgehoben und später durften wir ein super Abendessen einnehmen.

Distanz: 134 km.


Der 3. Tag. PM. Nach einer ruhigen Nacht freuten wir uns auf den Heimweg. Wir waren sicher, dass die Organisatoren wieder einige Überraschungen in die dritte Etappe eingebaut haben und wir so zu einem wunderbaren Abschluss der diesjährigen Tour kamen. Leider machte uns das Wetter wieder einen Strich durch die Rechnung. Während dem Frühstück begann es wieder zu regnen und es schien nicht so aus, als würde es besser werden. Nach einigen Diskussionen entschied sich dann die Mehrheit der Teilnehmer für eine abgespeckte Variante. Also wurden alle Schönheiten und Pässe der Schlussetappe fallen gelassen und auf nahezu direktem Wege, via Breisgau ins Elsass und weiter durch Fessenheim und Niffer wurde Basel angesteuert, wo wir kurz vor 14 Uhr eintrafen. Unfallfrei und ohne nennenswerten Zwischenfälle konnte die diesjährige Tour abgeschlossen werden. Ein herzliches Dankeschön noch einmal den Organisatoren für ihre Super-Arbeit und unserem Begleiter für die tolle Betreuung.